05.03.2018

 

FDP-Landtagsabgeordnete besuchen Kita Wundertüte in Bonn

 

Die Bonner Abgeordnete und schulpolitische Sprecherin der FDP-Landtagsfraktion, Franziska Müller-Rech, und der sozialpolitische Sprecher der FDP-Landtagsfraktion, Stefan Lenzen, waren zu Gast bei der Lebenshilfe Bonn.

 

Die liberalen Abgeordneten besichtigten zunächst die inklusive Kindertagesstätte Wundertüte. Anschließend fand ein fachpolitischer Austausch mit Vertretern der Lebenshilfe Bonn statt.

 

„Die Kindertagesstätte der Lebenshilfe Bonn setzt die Inklusion so um, wie wir uns das als Gesellschaftsbild vorstellen. Mich hat vor allem beeindruckt, wie selbstverständlich die Kinder damit umgehen. Zudem ist die positive Einstellung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hervorzuheben. Und auch die Räumlichkeiten der Einrichtung sorgen für eine kindgerechte Wohlfühlatmosphäre. Die Lebenshilfe Bonn kann stolz auf die Wundertüte sein. Der gute Ruf hat sich soweit herumgesprochen, dass eine hohe Nachfrage besteht. Aber wir dürfen auch die Herausforderungen, denen sich die Kita stellen muss, nicht aus dem Auge verlieren“, erklärt Franziska Müller-Rech.

 

Vor allem der Fachkräftemangel macht auch vor der Kita-Einrichtung nicht Halt. Qualifiziertes Fachpersonal, vor allem im therapeutischen Bereich, sei schwer zu finden. „Ich habe eine moderne Kita kennenlernen dürfen. Eine inklusive Einrichtung, wie diese, wird auch in Zukunft unerlässlich sein, wenn wir Kinder möglichst individuell fördern wollen. Gut funktionierende Systeme mit entsprechend hoher Qualifikation müssen wir erhalten. Neben der Schaffung neuer Kita-Plätze, müssen die bestehenden auch erhalten werden. Die NRW-Landesregierung hat die Kita-Förderrichtlinie entsprechend angepasst. Die an die Kommunen fließenden Investitionsmittel sollten daher auch für den Erhalt der Plätze genutzt werden. Die Entscheidung von NRW-Familienminister Joachim Stamp (FDP), ein Kita-Rettungsprogramm aufzulegen, war bitter nötig. Wir müssen die Trägervielfalt erhalten“, stellte Stefan Lenzen anlässlich seines Besuchs klar.

 

Foto © Lebenshilfe Bonn

 

 

06.03.2018  Landesregierung schafft Klarheit

 

Das Kabinett hat heute den Gesetzesentwurf zur Neuregelung der Dauer der Bildungsgänge an Gymnasien beschlossen. Ab dem Schuljahr 2019/20 werden alle öffentlichen Gymnasien grundsätzlich auf den neunjährigen Bildungsgang umgestellt. Die Schulkonferenz kann einmalig mit einer Mehrheit von mehr als zwei Dritteln den Verbleib bei G8 beschließen.

 

Die schulpolitische Sprecherin der FDP-Landtagsfraktion, Franziska Müller-Rech, begrüßt das Gesetzesvorhaben: „Mit dem vorgestellten Gesetzesentwurf löst die Landesregierung das Versprechen aus dem Koalitionsvertrag ein. Die NRW-Koalition beendet den jahrelangen Streit um die Dauer des gymnasialen Bildungsgangs und sorgt dafür, dass an den Schulen Ruhe einkehren kann. Alle öffentlichen Gymnasien kehren per Leitentscheidung grundsätzlich zu G9 zurück. Allerdings wird den einzelnen Gymnasien ermöglicht, einmalig zu entscheiden, ob sie bei G8 bleiben wollen, wenn sich der verkürzte Bildungsgang an einer Schule bewährt hat. Diese Entscheidungsfreiheit vor Ort begrüße ich sehr. Im Parlament wird die FDP-Fraktion das Gesetzgebungsverfahren und die genaue Ausgestaltung des neuen gymnasialen Bildungsgangs konstruktiv begleiten. Ich freue mich, dass die Landesregierung mit diesem großen landespolitischen Reformvorhaben Klarheit für die Schulen schafft.“

05.04.2018
Müller-Rech: Moderne Maßnahmen gegen den Schulleitungsmangel in NRW
Schulministerin Gebauer hat Maßnahmen zur Verbesserung der Besetzung der Schulleitungsstellen angekündigt. Trotz einer Verbesserung der Quote der besetzten Stellen seit Beginn des Schuljahres sind immer noch knapp 14% der Schulleitungsstellen und 22% der Stellvertretungen an NRW-Grundschulen unbesetzt. Die schulpolitische Sprecherin der FDP-Landtagsfraktion, Franziska Müller-Rech, begrüßt die geplanten Maßnahmen des Schulministeriums:
" Das Top-Sharing, also die gleichberechtigte Führung einer Grundschule durch zwei Teilzeitkräfte in gemeinsamer Verantwortung, ist ein hochmodernes Kooperationsmodell. Es verbessert die Vereinbarkeit von Familie und Beruf und trägt auch dazu bei, mehr Frauen in Führungspositionen zu bringen. Damit zeigt sich das Land als moderner Arbeitgeber. Nordrhein-Westfalen wird hier eine Vorreiterrolle einnehmen".
Der Schulversuch startet an 5 Schulen im Schuljahr 2018/2019 im Regierungsbezirk Arnsberg und ist auf 5 Jahre ausgelegt. Ministerin Gebauer schließt aber eine Ausweitung schon während der Laufzeit nicht aus.
Eine weitere Maßnahme bildet das sich aktuell in der Entwicklung befindende Mentoring-Programm. Es soll dazu dienen, frühzeitig Frauen und Männer für den Schulleitungsnachwuchs zu identifizieren, zu fördern und zu entwickeln. Im Februar 2019 sollen die ersten einjährigen  Fortbildungen starten. "Das von Ministerin Gebauer vorgestellte Mentoring-Programm ist eine moderne Personalentwicklungsmaßnahme, die in der freien Wirtschaft schon seit Jahren erfolgreich eingesetzt wird. Erfahrene Schulleiter und Schulleiterinnen können ihr Wissen an engagierte Nachwuchskräfte weitergeben - und diese haben gleichzeitig einen qualifizierten Ansprechpartner an ihrer Seite", sagt Franziska Müller-Rech.
19.04.2018: So will die Bonner Kreisvorsitzende ihre FDP auffrischen
Bericht im General-Anzeiger Bonn: http://www.general-anzeiger-bonn.de/bonn/stadt-bonn/So-will-die-Bonner-Kreisvorsitzende-ihre-FDP-auffrischen-article3833239.html
12.07.2018: Wohl des einzelnen Kindes als Maßstab für gelingende Inklusion
https://fdp.fraktion.nrw/content/12072018-muller-rech-wohl-des-einzelnen-kindes-als-massstab-fur-gelingende-inklusion
24.08.2018: Mit vollem Werkzeugkoffer gegen Lehrermangel
https://fdp.fraktion.nrw/content/24082018-muller-rech-mit-vollem-werkzeugkoffer-gegen-lehrermangel